Scewo Bro PIONEER SERIES

Showtime für die PIONEER SERIES

Showtime für die PIONEER SERIES

Die Swiss Handicap 2019 stellte ein grosser Meilenstein in unserer Jahresplanung dar. Warum? Weil wir hier das erste Mal die PIONEER SERIES, also das Serienmodell von Scewo Bro, der Öffentlichkeit präsentierten. Ein Bericht über Nachtschichten, herumtigernde Scewo-Mitarbeiter, stolze Gesichter und einen gelungenen Messeauftritt.

Tabita Rüegg – 09.12.2019

Scewo Bro PIONEER SERIES
Scewo Bro PIONEER SERIES

Die Swiss Handicap-Messe war in unseren Kalendern leuchtend markiert. Denn wir hatten uns zum Ziel gesetzt, an dieser Messe erstmals unser Serien-Modell der Öffentlichkeit zu präsentieren. Demzufolge wurde im Hause Scewo in der Woche zuvor einmal mehr hart gearbeitet. Die letzten Bauteile erreichten uns drei Tage vor der Messe. Um das neue Modell rechtzeitig fertigzustellen, legten sämtliche Abteilungen Nachtschichten ein. Die Software-Entwickler tigerten nervös hin und her – ihnen blieben nur wenige Stunden, um dem fertiggebauten Bro Leben einzuhauchen. Zusätzlich sorgte ein weiterer Termin für Aufregung: Der Journalist vom Landbote wollte uns noch am Abend vor der Messe für einen Bericht über das Serienmodell besuchen. Kaum war er hier, machte sich der nagelneue Scewo Bro das erste Mal auf in Richtung Treppe – und alle hielten den Atem an. Zuverlässig stieg er die ersten Stufen hoch. Die Spannung löste sich und sofort begannen aller Augen zu glänzen. Der Stolz war jedem einzelnen Teammitglied ins Gesicht geschrieben.

Einem erfolgreichen Messeauftritt am darauffolgenden Tag stand nun nichts mehr im Weg!

Gelungener Auftritt

Er war ein Blickfang, der Messestand der Stiftung Cerebral und des Gesundheitslogistikers Cosanum. In Zusammenarbeit mit der Stiftung Brändi hatten sie einen Erlebnispark geschaffen, der Abenteurer zum Testen und Verweilen einlud. Inmitten der Naturlandschaft: Die Scewo Bro PIONEER SERIES. Wer mochte, konnte mit Bro einige Runden drehen und die Treppenstufen zum «Chalet» erklimmen.

Was Bro neu kann

Falls Du Dich während des Lesens gefragt hast, was denn jetzt neu ist, haben wir hier ein kleiner Überblick:

  • Unsere Ingenieure nahmen grundsätzlich jedes einzelne Bauteil nochmals unter die Lupe und zeichneten es neu. Warum? Damit Bro noch stabiler wird.
  • Wir haben eine neue Kopfstütze konzipiert. Diese kann man in der Höhe und Tiefe individuell einstellen.
  • Die Armstützen können wir neu in der Länge und Breite anpassen.
  • Die Rückenlehne lässt sich für den Transport einfach und komplett demontieren.
  • Die Steuerkonsole verfügt neu über ein Touch-Panel. So lassen sich die verschiedenen Modi auch von Personen wählen, die nicht genügend Kraft haben, um einen Knopf zu drücken. Und ja, die Touch-Steuerung funktioniert auch bei Regen und Schnee mit einem Handschuh, der Stoff für die Bedienung von Smartphones eingenäht hat. 🧤
  • Eine Rückfahrkamera und Sensoren sorgen neu für mehr Sicherheit beim Treppensteigen. Das Bild der Rückfahrkamera wird direkt auf Dein Smartphone übertragen. So hast Du beim Treppensteigen immer im Blickfeld, was hinter Dir abgeht. Die Sensoren erkennen das Treppenende und lösen den Treppenübergang automatisch aus.
  • Softwaretechnisch hat sich so einiges getan. Bro verhält sich jetzt noch ruhiger und lässt sich noch smoother fahren.
  • Zu guter Letzt: Scewo Bro sieht noch besser aus als je zuvor 🤩.

Scewo Bro PIONEER SERIES
Scewo Bro PIONEER SERIES

Herzlichen Dank für Deinen Besuch!

Du hast die Naturlandschaft an der Swiss Handicap besucht? Toll, dass wir Dich kennenlernen durften! Es hat uns viel Spass gemacht, Dich auf eine Testfahrt mit unserem Scewo Bro mitzunehmen und mitzuerleben, wie viel Freude wir mit Bro bereiten können.

Für die ehrlichen Gespräche und das Teilen Deiner persönlichen Geschichte möchten wir einen besonders grossen Dank aussprechen. Es ist nicht selbstverständlich, persönliche Informationen zu teilen. Umso mehr schätzen wir Deine wertvollen Inputs und Tipps, die wir hervorragend in die Weiterentwicklung von Scewo und Bro integrieren können. Wir freuen uns bereits heute auf ein Wiedersehen!

Weiter bedanken wir uns herzlich bei der Stiftung Cerebral und bei Cosanum für die Einladung und die tolle Zusammenarbeit!

Team Scewo Swiss Handicap
Team Scewo Swiss Handicap

Hast Du uns verpasst? Na dann komm einfach bei uns oder an einem nächsten Event vorbei! Alle geplanten Auftritte findest Du hier.

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In die Tiefen der Viamala

Auf Schatzsuche in den Tiefen der Viamala

Unter den Einreichungen bei Scewo erfüllt Wünsche war die Idee von Mirko, seinem Sohn Phil eine Wanderung zu ermöglichen. Wir holten die beiden kurzum in die Schweiz. Über hunderte Treppenstufen stiegen wir in die Tiefen der Viamala-Schlucht und suchten dort nach dem verborgenen Schatz.

Tabita Rüegg – 06.11.2019

Scewo fulfills Phils wish

Phils Geschichte

Phil erlitt unter der Geburt einen Sauerstoffmangel und musste mehrmals reanimiert werden. Die Diagnose: Zerebralparese. Mit einer Stützhilfe kann er nach wie vor kurze Distanzen gehen; in der Schule und für Freizeitausflüge setzt er jedoch seinen Aktivrollstuhl mit elektroangetriebenen Rädern ein. Hindernisse wie Treppen, Kieselsteine, Wiesen und Waldwege machten es Phil und seiner Familie schwierig bis unmöglich, gemeinsame Momente in der Natur zu erleben. Als Mirko, der Vater von Phil, zufällig Scewo und die Aktion Scewo erfüllt Wünsche entdeckte, bot sich diese als perfekte Gelegenheit an, Phil ein solches Abenteuer zu ermöglichen.

Phil besuchte uns schliesslich im Juni an der Messe IRMA. Mit seinem Strahlen eroberte er sogleich alle Scewo Crew-Herzen, weshalb wir – trotz widersprüchlichen Teilnahmebedingungen – beschlossen, den Wunsch des Hamburgers zu erfüllen. Wir holten ihn kurzum in die Schweiz und starteten in eine gemeinsame Abenteuerreise mit Scewo Bro.

«Scewo Crew, prepare for landing!»

Gespannt tigerten wir vor dem Arrival am Zürcher Flughafen hin und her. Die Anspannung löste sich sofort, als sich die Türen öffneten und Phil mit leuchtenden Augen angerollt kam.
Noch war das Programm für die kommenden Tage eine Überraschung. Die Vorfreude von Phil und seinem Vater stieg sichtlich an, als sie erkannten, dass wir mit dem Scewo-Bus in Richtung Schweizer Alpen abbogen.

Wohin genau wir sie am Abend zuvor gebracht hatten, konnten die beiden erst am darauffolgenden Morgen so richtig erkennen. In ihrem Hotelzimmer erstreckte sich ein riesiges Fenster, welches direkte Sicht auf den Igl Lai, dem Haussee der Lenzerheide, bot. Dieses Panorama machte sofort Lust auf mehr, daher starteten wir gleich nach dem Frühstück in unser erstes Abenteuer.

Phil and Mirko
Phil and Mirko

359 Treppenstufen zum «Auge der Viamala»

Mit fragendem Blick schaute Phil aus dem Fenster, als wir zum Parkplatz der Viamala einbogen. Was wir mit ihm vor hatten, erahnte er erst, als wir ihn ans Geländer der Viamala begleiteten und in die Schlucht hinunterschauten. Genau zu diesem Zeitpunkt setzte Regen ein, was bei ihm und auch bei Papa Mirko ein mulmiges Gefühl auslöste: Denn der einzige Weg in die Schlucht waren die 359 Treppenstufen aus Naturstein.

Mirko atmete auf und Phil strahlte wie ein Honigkuchenpferd, als die erste Treppe geschafft war. Mit jedem weiteren Treppenabschnitt fühlte er sich sicherer, sodass er später den Rückweg gleich eigenständig bewältigen konnte. Aber erstmal ging es zum «Auge der Schlucht». Auf dem Weg dorthin hatte er einige Aufgaben zu lösen, um schlussendlich zum Schatz – einem Bergkristall – zu kommen.

Eine Wettfahrt zu einem weiteren Glücksmoment

Wie viele Rollstuhlfahrer können schon von sich behaupten, bei einer Wettfahrt auf einem Waldweg den Papa auf der Strecke gelassen zu haben? Phil jedenfalls schon. Weil wir gleich zwei Scewo Bros mit dabei hatten, liessen wir Vater und Sohn im Wald um die Wette fahren. Als erfahrener Fahrer und mit seinem Feingefühl hängte Phil seinen Papa bereits in der ersten Kurve ab.

Auf dem Steg zum See wurde es dann emotional. Die atemberaubende Kulisse liess träumen und schenkte Vater und Sohn einen wundervollen, gemeinsamen Glücksmoment. Mirko verriet uns im Nachgang: «Für mich war es sehr emotional zu sehen, dass wir Phil an solche Orte bringen und solche Erlebnisse gemeinsam haben können.»

Scewo Bro makes it possible

Warum wir das mit Herzblut tun, was wir tun

Die Erfüllung von Phils Wunsch war eine Herzensangelegenheit. Er beschenkte uns immer wieder mit herzhaftem Lachen und einer Begeisterung, die ansteckte. Das erfüllt uns mit Stolz und bestätigt uns darin, dass wir mit unserer Arbeit ein Stück Lebensqualität zurückgeben können. Wir bedanken uns herzlich bei Phil und Mirko für ihren Besuch und die gemeinsamen Erlebnisse.

Weiter bedanken wir uns beim Team der Viamala-Schlucht sowie der gesamten Film Crew von Eyevom, die uns bei der Umsetzung von Scewo erfüllt Wünsche unterstützt haben.

Über den Wettbewerb «Scewo erfüllt Wünsche»

2018 gewannen wir die von Cosanum lancierte IFAS Innovation Challenge. Mit dem Gewinn verbunden war nicht nur ein Preisgeld von 10000 Franken, sondern folglich auch die wertvolle Zusammenarbeit mit dem Gesundheitslogistiker. Im Gespräch mit Cosanum entstand die Idee, die Gewinnsumme mit der Aktion Scewo erfüllt Wünsche an Rollstuhlfahrer weiter zu verschenken. Bei diesem Wettbewerb konnten Menschen mit eingeschränkter Mobilität einen Wunsch einreichen, den wir nur mithilfe von Scewo Bro erfüllen konnten.

Es erreichten uns dutzende Wünsche von Personen aus der Schweiz und aus dem Ausland. Zwei Personen erfüllten wir den Wunsch, sie an Orte zu bringen, die sie wegen ihrem Handicap nicht (mehr) besuchen konnten.

Claudias Adrenalin-Kick auf knapp 3000m

Den Wunsch von Claudia, der zweiten Gewinnerin, erfüllten wir im September. Gemeinsam stürmten wir gleich zwei Gipfel: Über Treppen und die Hängebrücke Peak Walk Glacier 3000,  brachten wir Claudia auf knapp 3000m.

Lies hier die gesamte Geschichte.

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Gänsehaut auf 3000m

Gänsehaut auf 3000m

Mit Scewo Bro eine Hängebrücke befahren. Diesen Wunsch reichte Claudia bei der Aktion Scewo erfüllt Wünsche ein. Gemeinsam stürmten wir zwei Gipfel. Eine Geschichte über zahlreiche Glücksmomente in Gstaad.

Tabita Rüegg – 28.09.2019

Scewo erfüllt Claudias Wunsch

2018 gewannen wir die von Cosanum lancierte IFAS Innovation Challenge. Mit dem Gewinn verbunden war nicht nur ein Preisgeld von 10000 Franken, sondern folglich auch die wertvolle Zusammenarbeit mit dem Gesundheitslogistiker. Im Gespräch mit Cosanum entstand die Idee, die Gewinnsumme mit der Aktion Scewo erfüllt Wünsche an Rollstuhlfahrer weiter zu verschenken. Bei diesem Wettbewerb konnten Menschen mit eingeschränkter Mobilität einen Wunsch einreichen, den wir nur mithilfe von Scewo Bro erfüllen konnten.

Es erreichten uns dutzende Wünsche von Personen aus der Schweiz und aus dem Ausland. Zwei Personen erfüllten wir den Wunsch, sie an Orte zu bringen, die sie wegen ihrem Handicap nicht (mehr) besuchen konnten.

Claudias Adrenalin-Kick auf knapp 3000m

Knapp 30 Jahre ist es her, als Claudia den ersten MS-Schub hatte. Heute kann sie sich im Haus noch mit Stöcken fortbewegen, für längere Strecken setzt sie ihren Aktivrollstuhl ein. Treppen stellen auch in Claudias Alltag ein grosses Hindernis dar. Deshalb wurden Ausflüge in die Natur – und gerade in die Bergen – immer mehr zur Seltenheit. Das war mitunter der Grund, weshalb Claudia die Aktion Scewo erfüllt Wünsche nutzte, um ihren Wunsch eine Hängebrücke zu überqueren, einzureichen.

Bis zu diesem Zeitpunkt hatten wir mit Scewo Bro noch nie eine Hängebrücke befahren. Umso reizender war es natürlich zu testen, ob er Claudias Wunsch erfüllen kann. Der Peak Walk der Bergbahnen Glacier 3000 war dafür wie geschaffen: Die Hängebrücke, die zwei Gipfel verbindet, ist ausschliesslich über eine Treppe erreichbar.

Da liegt was in der Luft

Bereits als wir Claudia in Gstaad trafen, stand ihr ihre Vorfreude ins Gesicht geschrieben: Selbständig die beiden Gipfel zu erstürmen konnte sie sich (noch) nicht vorstellen. Wir fuhren gleich los zur Talstation des Glacier 3000, wo sich Claudia auf Scewo Bro umsetzte. Dem Abenteuer stand nichts mehr im Weg. Mit den Gondeln ging es bis zur Bergstation, wo uns sogleich Sonnenschein und ein atemberaubenden Panorama beschenkte. Es wunderte nicht, dass Claudia beim Mittagessen fand «Lasst uns das Abenteuer anpacken!», denn ihr Sitzplatz bot direkte Sicht auf die Hängebrücke und die damit verbundenen Gipfel.

Auf geht's!

Schon beim Ausgang vom Restaurant zum Peak Walk liess Claudia die einzelne Stufe souverän hinter sich: Mit der Treppensteig-Funktion fuhr sie smooth zum Peak Walk-Übergang hinab. Über eine Rampe ging’s weiter zur Treppe, die zum ersten Gipfel führt. «Unebener Untergrund schmeisst mich normalerweise aus dem Rennen. Mit Bro kann man einfach über Unebenheiten hinweg fahren – er macht einfach, was man von ihm erwartet», sagte sie bereits völlig verwundert nach den ersten beiden Hindernissen. Ohne mit den Wimpern zu zucken fuhr sie sogleich selbständig die knapp 100 Treppenstufen hoch. Ihr blieb sogar die Zeit und der Mut, um unserer Drohne zuzuwinken und mit ihrem Ehemann und der Freundin Ruth zu scherzen. «Gerade weil sich der Sitz immer gerade stellt, habe ich mich immer sicher gefühlt», so ihr Fazit zum Treppensteigen. Für den Weitblick bot sich der “Lift-Modus” an. Auf 90cm Sitzhöhe genoss Claudia die volle Sicht auf das Bergpanorama. Bevor es über die Hängebrücke ging, holte Claudia noch einmal tief Luft: «Es gab schon einen Moment, bei dem ich mir überlegte: Mach ich’s, oder doch nicht? Und dann tat ich es einfach. Es schaukelte ein wenig von den Schritten anderer Besucher. Ich fühlte mich aber jederzeit sicher.»

Ein Glücksmoment, der unter die Haut geht

Strahlend fuhr Claudia die letzten Meter auf den zweiten Gipfel. Wir sind uns sicher: Hätte die Sonne nicht geschienen, wäre sie spätestens jetzt zum Vorschein gekommen 😉. Claudia schaute auf die Weite der Schweizer Alpen, atmete die Bergluft ein und lächelte weiter. Sie umarmte ihre Mann Dani und die Freundin Ruth und genoss einfach den Moment: «Es war mir unglaublich wichtig, dass ich diesen Moment mit meinem Mann und meiner Freundin teilen konnte. Mein Mann hat mich bereits während meiner ganzen Multiple Sklerose-Zeit begleitet und unterstützt – er ist meine Vertrauensperson. Ruth wollte ich zwingend dabei haben, weil das Hängebrücken-Fahren ihre Idee war.»

Mission erfüllt 💪

Für uns war die Erfüllung von Claudias Wunsch ein unglaublicher Motivator. Nicht nur jemandem einen Wunsch zu erfüllen, sondern auch hautnah mit dabei sein zu dürfen, ist ein Geschenk. Wir wurden von Claudias, Danis und Ruths Grundzufriedenheit angesteckt, durften unglaublich viel zum Leben mit Multiple Sklerose dazu lernen und ganz viel Gänsehaut-Momente schaffen – und erleben. Wir danken den dreien herzlich.

Weiter bedanken wir uns bei den Bergbahnen Glacier 3000, die uns bei der Umsetzung unterstützt haben.

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Gelungener Auftakt an der CYBATHLON Experience

Gelungener Auftakt beim CYBATHLON Experience

Bis zum CYBATHLON, dem Wettkampf, bei dem sich Menschen mit Behinderungen messen, verbleiben noch acht Monate. Auch wir gehen mit Scewo Bro an die Startlinie. Am Dienstag stellten wir unser Können bei zwei Demo-Rennen erstmals unter Beweis.

Tabita Rüegg – 30.08.2019

Der Countdown läuft

In rund einem halben Jahr stehen wir an der Startlinie des CYBATHLONS; dem Wettkampf, wo sich Menschen mit Behinderung messen. Bis dahin organisiert der Veranstalter diverse Demo-Rennen. So auch vergangenen Dienstag.

Beim «CYBATHLON Experience», der im Zürcher Hauptbahnhof stattfand, fuhren wir erstmals zwei Demo-Rennen mit Scewo Bro. Der Original-Parcours beinhaltete Hindernisse wie das «Platz nehmen» an einem Tisch, das Fahren über Holzstücke, Treppensteigen sowie das Öffnen einer Tür ohne körperliche Hilfe.

Basil, unser Pilot, meisterte beide Rennen hervorragend. Souverän überwand er Hindernis um Hindernis (und rammte vor lauter Geschwindigkeit beinahe die Tür 😆).

«Auch wenn wir den zweiten Rang belegten, bin ich überaus zufrieden. Verglichen mit unserem CYBATHLON-Rolli “Scewo”, konnten wir unsere Leistung und unser Können um ein Vielfaches steigern. Was man natürlich auch nicht vergessen sollte: Unser Rollstuhl ist demnächst ein marktfähiges Produkt. Das wiederum bedeutet, das wir unseren Hauptfokus bei der Entwicklung auf den Alltag unserer Kunden, und nicht auf die Hindernisse von CYBATHLON legen. Nun bleibt die grosse Herausforderung bis Mai 2020 einen Roboterarm zu entwickeln, der beim grossen Rennen die Tür öffnet – und uns hoffentlich zum Sieg des CYBATHLON 2020 verhilft!», zieht unser CEO Beni Winter sein Fazit.

Das sagt unser Pilot, Basil Dias, über Scewo Bro

«Es erstaunt mich immer wieder, was heutzutage alles möglich ist. Scewo Bro ist ein super Produkt, das ich nur weiterempfehlen kann.»

– Basil Dias, Scewo CYBATHLON Pilot

Über den CYBATHLON

Der CYBATHLON ist ein einzigartiger Wettkampf, bei dem sich Menschen mit Behinderungen beim Absolvieren alltagsrelevanter Aufgaben mittels modernster technischer Assistenzsysteme messen. Er findet alle vier Jahre statt, das nächste Mal vom 2. – 3. Mai 2020 in der SWISS Arena in Kloten (CH). Sämtliche Informationen zum CYBATHLON findest Du hier.

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Gewinner Scewo erfüllt Wünsche

Das sind die Gewinner von Scewo erfüllt Wünsche

Claudia und Phil überzeugten unser Team mit ihren Wünschen. Im Herbst verbringen die beiden ein wundervolles Wochenende in der Schweiz. Das Beste daran: Scewo Bro bringt sie an bisher unzugängliche Plätze.

Tabita Rüegg – 18.08.2019

*Trommelwirbel*

Es freut uns, die Gewinner des Wettbewerbs «Scewo erfüllt Wünsche» zu verkünden!

Als erstes bedanken wir uns recht herzlich bei allen, die an unserem Wettbewerb «Scewo erfüllt Wünsche» teilgenommen haben. Wir hatten das Privileg, aus zahlreichen Einsendungen auszuwählen.

Wie angekündigt, konnten Menschen mit eingeschränkter Mobilität bis Ende Mai 2019 einen Herzenswunsch einreichen, den wir mithilfe von Scewo Bro erfüllen können.

Wir nahmen jede einzelne Einreichung unter die Lupe. Das Team votete dann für die beiden spektakulärsten Wünsche, die nur mit Scewo Bro erfüllt werden können.

Wir gratulieren Claudia und Phil herzlich zum Gewinn ihrer Wunscherfüllung!

Die Gewinner

Claudia aus dem Bündnerland
hatte den Wunsch, eine Hängebrücke zu fahren. Diesen Wunsch erfüllen wir ihr im September.

Phil aus Deutschland
wäre eigentlich nicht teilnahmeberechtigt gewesen (da nur für Schweizer). Er hat aber unsere Herzen erobert, wehsalb wir ihm eine «Wild Card» geben und ihn im Herbst auf eine Abenteuerreise durch die Schweiz einladen.

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So funktioniert die Rollstuhlversorgung in der Schweiz

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Wer auf eine Mobilitätshilfe angewiesen ist, wendet sich an die IV oder Unfallversicherung. Doch wie funktioniert das mit der Rollstuhlversorgung in der Schweiz? Wir bringen Durchblick in den IV-Dschungel und zeigen Dir auf, wie Du zu Deinem Bro kommst.

Tabita Rüegg – 17.07.2019

Und so funktioniert's

Grundsätzlich gibt es drei Varianten, wie Du Scewo Bro in der Schweiz finanzierst: Die Invaliden– oder Unfallversicherung bezahlt ihn ganz oder teilweise, den Rest übernimmst Du selbst. Wenn Du gemäss Versicherung keinen Anspruch auf Bro hast, kannst Du ihn entweder aus dem eigenen Sack bezahlen, oder Stiftungen um einen finanziellen Zustupf fragen.

Die folgende Grafik erklärt Dir, wie Du zu Deinem Scewo Bro kommst. Nutze die Links, um direkt zu den notwendigen Formularen zu gelangen.

Hier geht's zum Durchblick
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Red Dot «Best of the Best» für Scewo Bro

Red Dot «Best of the Best» für Scewo Bro

Scewo Bro erhält mit «Best of the Best» in der Kategorie Product Design die höchste Auszeichnung des rennomierten Red Dot Awards. Ein Bericht über die Preisverleihung und die Bedeutung dieser Auszeichnung.

Tabita Rüegg – 08.07.2019

Scewo Designer Pascal Trachsler and Thomas Gemperle

Hoch die Tassen!

Welch erstes Halbjahr 2019! Soeben betraten wir die Bühne in Essen, Deutschland, und nahmen stolz die Trophäe «Red Dot Best of the Best» entgegen. Was uns besonders freut: Ab heute dürfen wir den renommierten, kleinen, roten Punkt auf unseren Bro kleben.

2019 zeichnete die Red Dot Jury nur 1,5 % der Einreichungen mit dem Red Dot «Best of the Best» aus. Zu den Gewinnern zählen wir weil: «Sich von bekannten Paradigmen lösend, bietet der elektrische Rollstuhl Scewo Bro Menschen mit Handicap völlig neue Möglichkeiten. Da er mit Leichtigkeit alle Arten von Stufen bewältigt, stellen diese kein Hindernis mehr dar. In seinem Aufbau übersichtlich und klar, fügt er sich mit seiner sportlich-eleganten Gestaltung in jedes Umfeld nahtlos ein. Überaus beeindruckend sind auch sein Sitzkomfort, die Art der Anpassung der Sitzhöhe sowie die leicht verständliche Interaktion mittels Joystick.», so die Begründung der Red Dot Jury.

Unseren Bro findest Du ab sofort auch im Red Dot Design Yearbook, online und in der Red Dot Design App.

Das sagt der CEO von Red Dot zu unserem Gewinn

«Die Auszeichnung Red Dot «Best of the Best» ist eine ganz besondere Ehre. Nur ein ganz kleiner Prozentsatz der eingereichten Produkte erhält diese Auszeichnung. Sie ist die verdiente Anerkennung für eine grossartige Designleistung und der Beweis, dass die prämierten Unternehmen zu den Besten im Design gehören. Verbraucher können auf die erstklassige Gestaltungsqualität der ausgezeichneten Produkte vertrauen, denn sie wurden von einer erfahrenen Jury unter strengen Bewertungskriterien geprüft und ausgewählt»

– Prof. Dr. Peter Zec, CEO Red Dot

Dr. P. Zec, CEO Red Dot
Dr. P. Zec, CEO Red Dot

Über den Red Dot Design Award

Mit über 18 000 Einreichungen ist der Red Dot Award einer der grössten Designwettbewerbe der Welt. 1955 kam erstmals eine Jury zusammen, um die besten Gestaltungen der damaligen Zeit zu bewerten. In den 1990er-Jahren entwickelte Red Dot-CEO Professor Dr. Peter Zec den Namen und die Marke des Awards. Die begehrte Auszeichnung «Red Dot» ist seitdem das international hochgeachtete Siegel für hervorragende Gestaltungsqualität. Red Dot präsentiert die Preisträger in den Jahrbüchern, Museen und online. Weitere Informationen findest Du hier.

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Start der Messesaison

Grandioser Start
in die Messe-Saison

Rund 2000km, über 150 Testfahrten und unzählige tolle Momente. Mit unserer Teilnahme an der REHAB in Karlsruhe und der IRMA in Bremen durften wir in ein erfolgreiches Messejahr starten. Herzlichen Dank, an alle die uns besucht haben!

Tabita Rüegg – 17.06.2019

Dieses Jahr sind wir gleich an drei Deutschen Messen vertreten: An der REHAB in Karlsruhe, der IRMA in Bremen und der REHACARE in Düsseldorf. Zwei der drei sind bereits Geschichte. Sie waren in jeder Hinsicht ein voller Erfolg: Wir durften bereits über 150 BRO-begeisterte auf ihre erste Testfahrt begleiten, unzählige neue Gesichter kennenlernen und wertvolle Gespräche führen.

Herzlichen Dank für Deinen Besuch

Du hast unseren Messestand an der REHAB oder der IRMA besucht? Toll, dass wir Dich kennenlernen durften! Es hat uns viel Spass gemacht, Dich auf eine Testfahrt mit unserem Scewo Bro mitzunehmen und mitzuerleben, wie viel Freude wir mit Bro bereiten können.

Für die ehrlichen Gespräche und das Teilen Deiner persönlichen Geschichte möchten wir einen besonders grossen Dank aussprechen. Es ist nicht selbstverständlich, persönliche Informationen zu teilen. Umso mehr schätzen wir Deine wertvollen Inputs und Tipps, die wir hervorragend in die Weiterentwicklung von Scewo und Bro integrieren können.

Lass uns treffen, BRO!

Hast Du die ersten beiden Messen verpasst? Na dann komm doch einfach an einer der folgenden Messen an unserem Stand vorbei!

Wir sind vom 18. – 21. September 2019 an der REHACARE in Düsseldorf. Weitere Informationen findest Du ca. ab August hier. Brauchst Du noch kostenlose Tickets, dann schreib uns einfach eine Mail.

Am 29. und 30. November 2019 findet die Swiss Handicap in Luzern statt. Dort findest Du uns am Gemeinschaftsstand von Cosanum und Stiftung Cerebral. Eins können wir hier bereits heute verraten: Es lohnt sich auf jeden Fall vorbeizukommen!

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Betrugsangebote

Diverse Onlineshops bieten unseren Rollstuhl illegal und mit grossen Preisreduktionen an. 4 Tipps, wie Du die Betrugsangebote erkennst.

Tabita Rüegg – 08.06.2019

Scewo Bro gefällt so gut, dass ihn leider mittlerweile diverse Onlineshops illegal und mit hohen Preisreduktionen zum Verkauf anbieten.

Scewo Bro kannst Du nach wie vor nur bei uns direkt hier bestellen. Offizielle Partner, welchen Du trauen darfst, listen wir hier auf.

Aktuell sind uns die Onlineshops «Nano Mobility», «Bough Platyppush» und «Sedia Latest V Model» bekannt. Triffst Du auf einen weiteren Onlineshop, der unseren Rollstuhl mutmasslich illegal anbietet, dann lass uns das bitte wissen. Bei Unsicherheiten kannst Du uns jederzeit kontaktieren.

4 Tipps, wie Du die Betrugsangebote erkennst

  • Der Produktname lautet nicht Scewo Bro.
  • Der Rollstuhl wird zu einem massiv günstigeren Verkaufspreis angeboten.
  • Auf den Bildern ist der Prototyp “Scewo” in blauer Farbe abgebildet
  • Sämtliche Scewo-Logos sind retuschiert oder wurden mit anderen Logos überschrieben

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De Vigier

Preisträger De Vigier 2019

Wir gehören zu den
De Vigier-Gewinnern

Die W.A. De Vigier Stifung vergibt jährlich Gelder an junge Menschen mit zukunftsweisenden Geschäftsideen. Dieses Jahr durften wir die Korken knallen lassen – unser Häuptling Bernhard gar zwei Mal.

Tabita Rüegg – 27.05.2019

De Vigier
We are delighted: Scewo receives CHF 100'000 from the De Vigier Foundation

Preisgeld muss verdient sein

Dass wir aus knapp 250 Bewerbungen für die Vorselektion «Top 60» ausgewählt seien, machte uns mächtig stolz.

Am «Selection Day» hatte Bernhard den Stiftungsrat innert drei Minuten mit unserer Vision und dem Teamspirit zu begeistern. Hast Du unseren Häuptling Beni bereits persönlich kennengelernt? Dann kannst Du uns bestimmt zustimmen, dass Beni nichts leichter fällt, als von seinem «Baby» zu sprechen. Genau so schien es auch der De Vigier-Jury zu gehen. Denn kurz daraufhin durften wir uns zu den «Top 16» zählen.

In den Folgewochen gab es dann einiges zu tun. Bernhard und 15 weitere Startup-Gründer nahmen an Assessments und Coachings teil. Aus diesen wählte der Stiftungsrat wiederum die zehn besten aus – darunter Scewo.

Schliesslich reisten wir heute gemeinsam zur Preisverleihung nach Solothurn. Bernhard überzeugte in einem separaten Raum nochmals Stiftungsrat und externe Gäste von unserer Vision. Der Rest des Teams fieberte währenddessen in einem «Public Viewing» mit. Die anderen Zuschauer nahmen wohl spätestens bei der Gewinnerverkündung wahr, dass wir Teil von Scewo sind. Herumhüpfend und jubelnd setzten wir der Ruhe im Raum ein Ende.

Unser Charmeur gewinnt den Publikumspreis

Vermutlich ist es Bernhards Empathie, Charme und Begeisterung zu verdanken, dass er an diesem Abend gleich zwei Mal jubeln konnte.

Während der Preisverleihung durften die Gäste für ihren Favoriten voten. Und so kam es, dass Bernhard zusätzlich zum Publikumsliebling gewählt wurde. Nun freut er sich auf ein friedliches und – hoffentlich programmierfreies – Wellness-Wochenende ;-).

Über die W.A. de Vigier Stiftung und den Förderpreis

Bill de Vigier wusste aus eigener Erfahrung, wie wichtig Startkapital ist und setzte sich zum Ziel, vielversprechenden Startups den Weg zu ebnen. Er war einer der Ersten überhaupt, der sich in der Schweiz institutionell um die Startup-Förderung kümmerte. Seit drei Jahrzehnten verleiht die W.A. de Vigier Stiftung den höchstdotierten Förderpreis der Schweiz und zwar à-fonds-perdu und unabhängig, also ohne jegliche an den Gewinn geknüpfte Bedingungen.

Der W.A. de Vigier Förderpreis ist die älteste und mit jährlich CHF 500’000 Preisgeldern (fünfmal CHF 100‘000) die höchstdotierte Auszeichnung für Jungunternehmer/innen in der Schweiz. In ihrem 30-jährigen Bestehen hat die Stiftung insgesamt über 11 Millionen Franken Startkapital verteilt. Daraus resultierten bis heute über 90 erfolgreiche Startups, mehrere Börsengänge, einträgliche Firmenverkäufe und vor allem zahlreiche neue Arbeitsplätze.

Bei der Projektbeurteilung fallen folgende Faktoren ins Gewicht: Die Unternehmerpersönlichkeit, der Innovationscharakter, die gesamtgesellschaftliche Relevanz, die technische und finanzielle Realisierbarkeit sowie Marktchancen und das Potenzial neuer Arbeitsplätze.

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